Wahrnehmungsstörungen

“Ohren wie ein Luchs, Augen wie ein Adler“

Wir beraten und behandeln, wenn Kinder

in der visuellen Wahrnehmung:

  • Probleme in der Raumwahrnehmung und Orientierung haben (z. B. stolpern oft oder stoßen sich an Ecken und Türrahmen an)
  • Schwierigkeiten in der Raumlagewahrnehmung, Figur-Grund-Wahrnehmung, räumlichen Beziehung haben (z. B. nicht puzzeln oder Muster nicht fortführen können)
  • bestimmte Buchstaben und Zahlen nicht richtig erkennen, vertauschen oder verdrehen (z. B. bei b/d, m/n)

in der auditiven Wahrnehmung:

  • in der Vorschule Wörter nicht in Silben klatschen, nicht reimen oder Anfangslaute nicht heraushören können
  • Arbeitsaufträge nicht verstehen oder Hintergrundgeräusche nicht ausgeblendet werden können
  • Gehörtes sich nicht merken können

in der taktilen Wahrnehmung:

  • auf Materialien (Matsch, Fingerfarbe, Eincremen usw.) abwehrend reagieren
  • empfindlich auf Heißes/Kaltes reagieren
  • manche Kleidungsstücke nicht „leiden“ können

in der vestibulären Wahrnehmung:

  • Probleme mit dem Gleichgewicht haben
  • nicht gerne schaukeln, weil ihnen schlecht wird
  • sich nicht gerne drehen, weil ihnen schwindlig wird
  • Höhen beim Herunterspringen nicht richtig einschätzen können

in der propriozeptiven Wahrnehmung:

  • sich „ungelenk“ bewegen
  • die Körpergrenzen nicht richtig spüren
  • keine Gefahreinschätzung zeigen
  • sehr wild und ungestüm wirken oder sich zu wenig zutrauen und übervorsichtig sind